Afrikanische Schweinepest (ASP)

Afrikanische Schweinepest (ASP) - Fortführung der Aufwandsentschädigung für das Erlegen von Schwarzwild im Jagdjahr 2021/2022


Sehr geehrte Damen und Herren,

die ungebrochen hochdynamischen ASP-Geschehen in Europa und im Besonderen Deutschland mit ihren teilweisen sprunghaften Ausbreitungstendenzen führen ein-dringlich vor Augen, dass auch in Bayern jederzeit mit einem ASP-Ausbruch gerech-net werden muss. Angesichts dessen gilt es, die bereits erfolgreich etablierten und bewährten Präventionsmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Dies gilt insbesondere für die Gewährung einer Aufwandsentschädigung für das Erlegen von Schwarzwild.

Für eine Verhinderung einer Einschleppung der ASP durch infiziertes Schwarzwild nach Bayern ist es von essenzieller Bedeutung, die heimische Schwarzwildpopula-tion nachhaltig zu reduzieren, da hierdurch die Weiterverschleppung des Erregers von Tier zu Tier wirksam verhindert werden kann. Aus diesem Grund wird die Ge-währung einer Aufwandsentschädigung für das Erlegen von Schwarzwild auch für das Jagdjahr 2021/2022 (01.04.2021 – 31.03.2022) fortgesetzt.


Für das Jagdjahr 2021/2022 wird für jedes erlegte Stück Schwarzwild:

 in den grenznahen Landkreisen und kreisfreien Städten zu Thüringen, Sachsen und der Tschechischen Republik1 100,- € pro Tier,

 in den übrigen Landkreisen 70,- € pro Tier


als Aufwandsentschädigung gewährt.

Als staatliche Abrechnungsstelle wird das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Le-bensmittelsicherheit (LGL) das bekannte Antrags- und Auszahlungsverfahren auch für das Jagdjahr 2021/2022 fortführen. Als externer Dienstleister wird der Bayerische Jagdverband e.V. (BJV) das LGL bei der Abrechnung des Jagdjahrs 2021/2022 unterstützen.

Nähere Informationen zum Entschädigungsverfahren finden Sie hier:




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