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Repräsentative Umfrage des BJV: Jeder fünfte Bayer interessiert sich sehr für das Thema Jagd - 89 Prozent glauben, dass Jägerinnen und Jäger die Natur schützen
Feldkirchen/München - Wie gut ist das Image der Jäger? Wer interessiert sich überhaupt für die Jagd oder sollte sie generell verboten werden? Diese Fragen ließ der Bayerische Jagdverband in einer bayernweiten, repräsentativen Umfrage des Münchner Instituts für Marktforschung (MIFM) untersuchen. Mit dem Ergebnis: 19 Prozent der bayerischen (erwachsenen) Bevölkerung hat ein sehr starkes Interesse an dem Thema „Jagd und Natur“.
Eine deutliche Mehrheit von 89 Prozent der Befragten ist davon überzeugt, dass Jägerinnen und Jäger die Natur schätzen und lieben. Ebenfalls eine deutliche Mehrheit erkennt das Engagement der Jäger für Jagd und Wildtiere an. 92 Prozent gaben an, dass die Jagd die Wildbestände reguliert und 82 Prozent, dass durch die Jagd Wälder und Felder vor Wildschäden geschützt werden. Angekommen ist die Botschaft, dass die Jägerinnen und Jäger den Tieren über die Notzeit helfen: Davon sind 93 Prozent der Befragten überzeugt.
Das sind die Ergebnisse einer Studie, die der BJV beim Münchner Institut für Marktforschung (MIFM) im Oktober 2011 in Auftrag gegeben hat. Es handelt sich dabei um eine schriftliche, repräsentative Mehrthemen-Befragung mit insgesamt 1045 Interviews in der Zeit vom 3. bis 29. November 2011.
Die Einstellung der bayerischen Bevölkerung zur Jagd und zur Tätigkeit von Jägerinnen und Jägern ist in Bayern insgesamt positiv. Lediglich Befragte, die überhaupt kein Interesse an Jagd und Natur haben, stehen der Jagd und der Tätigkeit von Jägerinnen und Jägern skeptisch gegenüber. Die Frage, ob die Jagd generell verboten werden soll, wird kaum mit Ja beantwortet, findet also nur wenig Unterstützung. Nur acht Prozent schließen sich dieser Forderung an, 70 Prozent sprachen sich ohne Wenn und Aber für einen Erhalt der Jagd aus.
Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbands (BJV), freut sich, dass die Arbeit der Jägerinnen und Jäger in Bayern anerkannt und positiv bewertet wird, wie aus dieser Umfrage deutlich hervorgeht. Vocke: „Die große Mehrheit kennt die Aufgaben der Jagd und steht ihr positiv gegenüber. Die Jagd hat nur Zukunft, wenn sie die Akzeptanz in der Gesellschaft findet. Es ist richtig, dass wir Jägerinnen und Jäger die Natur schätzen. Der Schutz und die Nutzung der Natur schließen sich nicht gegenseitig aus. Im Gegenteil: Wir bayerischen Jäger wissen, wie wichtig intakte Wildtierlebensräume sind und investieren viel Geld und Engagement in den Erhalt intakter Landschaften. Jede noch so kleine Blühfläche, jede Hecke und jedes Stück natürlicher Bachlauf sind Trittsteine für heimische Tierarten vom Schmetterling bis zum Auerhahn.“
Mehr zum Thema Jagd und Wildtiere auf der Homepage des BJV www.jagd-bayern.de mit Video-Botschaft des Präsidenten zu aktuellen Themen
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