|
BJV Schießaufsichtenlehrgang in Miesbach
am 23.10.2011 auf der Senator Voigt Anlage in Miesbach erfolgreich durchgeführt.
Jagdliche Übungs- und Weiterbildungsschießen sind für die Jägerschaft für tierschutzgerechtes Jagen wichtig. Das in Oberbayern überall zunehmend spürbare Schwarzwild lässt ein vorausschauendes Üben auf die laufende Keilerscheibe inzwischen sehr ratsam erscheinen.

Aus diesen Gründen hatte die Vorstandsc haft der BJV Kreisgruppe BGL in Zusammen arbeit mit Mitgliedern des BJV Schießauss chusses, der BJV Landesjagd schule in Feldkirchen und der BJV Landesgesc häftsstelle einen externen Schießaufsichtenlehrgang in Miesbach angeregt um bei erfahrenen Aufsichten Wissen aufzufrischen und schon bewährte junge Jäger als Aufsichten heranzubilden.
Um die Anwesenheit des bekannt kompetenten Lehrgangsleiters, des Waffen- und Schießstandsachverständigen Ingenieur Dieter Stiefel räumlich näher in der Region anzubieten, wurde die Veranstaltung in Zusammenarbeit der BJV Kreisgruppen Miesbach, Traunstein und Berchtesgadener Land auf die Senator Voigt Anlage, die auch einen unterirdischen laufenden Keiler Stand hat, nach Miesbach gelegt. Federführend war diesmal BGL.
Pünktlich um 09.00Uhr begrüßte Gerhard Schröter vom BJV Schießausschuss, Fachbereich jagdliche Praxis, zur Seminareröffnung den Referenten Dieter Stiefel, und bat den Stv. Bezirksvorsitzenden Martin Weinzierl sowie den Stv. Kreisvorsitzenden BGL Hans Berger zur Eröffnung des Seminars einleitende Worte zu sprechen.
Beide sprachen zur Wichtigkeit der Veranstaltung für das jagdpraktische Schießwesen und bekundeten ihre Freude darüber, dass sich an einem Sonntag 30 Teilnehmer für das Seminar Zeit nahmen, darunter auch der BJV Kreisvorsitzende von Traunstein Sepp Haiker mit seinem Schießobmann Erwin Hirschpoltner, der Stv. Kreisvorsitzende BGL Gustl Renoth-Hirt sowie der Stv. BBJA Vorsitzende Oberbayern und Kreisschriftführer Ralf Kotthaus, das sei vorbildlich.
Sehr kompetent und anschaulich vermittelte Stiefel nicht nur Sachwissen sondern auch wichtige Erfahrungswerte aus der Praxis für die Praxis so, dass die Teilnehmer sagten: Das war richtig sich dafür die Zeit genommen zu haben, das hat uns weiter gebracht.
Erfreulich viele junge Jäger, die sehr aufmerksam und interessiert waren, hatte der Schießobmann der Kreisgruppe BGL Tobias Berger zur Teilnahme gewinnen können. Konkrete Sach- und Rechtsfragen des Seminarprogramms, aber auch von Teilnehmern eingebrachte, auch schwierige Fragestellungen, konnte der Referent gut und verständlich klären.
Nach dem sehr guten Mittagessen, das im Schützenwirt gemeinsam eingenommen wurde, erläuterte Stiefel noch die Sicherheitsaspekte von Raumschießanlagen, auch von unterirdischen.
Am Ende des Seminars dankte Weinzierl allen Teilnehmern für ihre engagierte Teilnahme. Hans Berger sprach dem Referenten seine Anerkennung für das gute Seminar aus und Gerhard Schröter dankte den anwesenden Vorstandsmitgliedern für das Signal ihrer Teilnahme sowie den neuen und den erfahrenen Aufsichten für ihre Bereitschaft sich aus- und weitergebildet zu haben.
Nach Abschluss der organisatorischen Dinge, hier wurde auch der Miesbacher Schatzmeister Wolfgang Mayr dankenswerterweise mit tätig, stellten sich noch alle 30 Teilnehmer mit dem Seminarleiter zu einem gemeinsamen Gruppenfoto auf bevor sie in ihre Landkreise zurückreisten. Ein Folgeseminar zum Erwerb der “Gelben Aufsichtenkarte”€ wird vorbereitet, es erfolgt dazu in Kürze ein weiterer Bericht, Interessenten können sich ab sofort beim Schriftführer Ralf Kotthaus mit Cc an den Schießobmann Tobias Berger anmelden.
|