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Fürst Öttingen-Wallerstein auf dem Schießstand mit den Berchtesgadener Jägern
Vizepräsident des Landesjagdverbandes beim Übungsschießen in Unken
Vor einigen Tagen besuchte der Vizepräsident des Landesjagdverbandes Bayern Fürst Moritz Öttingen-Wallerstein den Schiestand in Unken, auf dem auch die Berchtesgadener Jägerschaft ihr Übungsschießen durchführt. Der 1. Vorsitzende Hans Niederberger und sein Stellvertreter Hans Berger von der Kreisgruppe Berchtesgadener Land im Landesjagdverband Bayern begrüßten den Vizepräsidenten und drückten ihre Freude darüber aus, dass dieser Besuch zustande kam.
Nachdem der Fürst die „Bergjagdnadel“ in Gold beim Schießen erzielt hatte, fand noch eine informative Gesprächsrunde statt.
Der Vizepräsident berichtete in erster Linie über das jagdliche Schießwesen auf Verbandsebene und wies auf die Wichtigkeit des Übungsschießen bei den Jägern hin. Nur regelmäßiges Übungsschießen gewährleistet, dass auch tierschutzgerecht gejagt wird.
Hans Niederberger stimmte dem Fürsten zu und stellte die örtliche Situation vor. Nachdem der verbandseigene Schießstand aufgrund hoher Auflagen nicht mehr weiter betrieben werde konnte, orientierte man sich nach Unken. Hier findet man einen modernen, zeitgemäßen Schießstand vor, der allen jagdlichen Schießübungen gerecht wird. Bereits seit fünf Jahren richtet hier die Kreisgruppe Berchtesgadener Land ihre Schießveranstaltungen aus.
Als weitere Themen wurden noch über Nachtzielgeräte, Probleme mit Schwarzwild und allgemeine Jagdpolitik diskutiert.
Man war sich einig, dass viele der Probleme von Menschenhand gemacht sind. Diese Probleme aber dann auf dem Rücken des heimischen Wildes auszutragen ist sicher der falsche Weg.
Zum Schluß der Gesprächsrunde bedankte sich Hans Niederberger bei Fürst Öttingen-Wallerstein für seinen Besuch und wünschte Ihm eine gute Heimreise und ein kräftiges Waidmannsheil.
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