Aktuelles von der Kreisgruppe Berchtesgadener Land

Wir trauern um Herrn Dr. Manfred Weindl

Manfred Weindl

 

 

 

Herr

Dr. Manfred Weindl

 

  1. Vorsitzender der Kreisgruppe Berchtesgadener Land im

Jagdverband Bayern von 1994 bis 2006

Vorsitzender des BJV-Regierungsbezirk Obb von 2006 bis 2014

ab 2014 Ehrenvorsitzender des BJV-Regierungsbezirk Obb.

Die Kreisgruppe Berchtesgadener Land verliert eine Persönlichkeit,

die sich stets mit Herzblut für Wild und Wald eingesetzt hat.

Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Seiner Familie gilt unser aufrichtiges Mitgefühl

Die Vorstandschaft der Kreisgruppe Berchtesgadener Land

im Jagdverband Bayern

 

 

Hubertusfeier der Kreisgruppe BGL

 

Piding: Die Kreisgruppe Berchtesgadener Land hat ihrem Patron dem heiligen Hubertus mit einer feierlichen Messe in Piding gedankt. Vor der Messe hatten die Jäger eine ansehnliche Strecke an der Friedhofsmauer gelegt, wo der 1. Vorsitzende Hans Berger die Gäste begrüßte und über den heutigen Sinn und Zweck der heimischen Jagd sprach. Dabei wurden die einzelnen Tierarten von den Saalachtalern Jagdhornbläser verblasen.

Zu Anfang seiner Betrachtungen sagte Hans Berger, die Jagd sei viel mehr als nur ein Schuss. Er stellte die Frage in den Raum, ob die Hubertusmesse ein Grund zum Feiern, zur Besinnung oder gar ein Grund zum Umdenken sei. Seine Antwort auf diese Frage: Wenn die Jagd, wie von vielen Seiten gefordert, nur eine dienende Funktion, im Sinne von „Schädlingsbekämpfung“ hätte, würden „wir nach und nach verarmen und uns an der Schöpfung versündigen“. Die Jäger müssten es schaffen, den Mitmenschen, aber auch sich selbst klar zu machen, dass waidgerechte Jagd mehr als nur „Beute machen“ ist.

Die Jagd ist ein wertvolles Kulturgut. Die moderne Jagd erhebe deshalb den Anspruch, eine geistige Lebensform zu sein, die einen aufrechten ehrlichen, aber auch demütigen Menschen erforderte, der aufgehe in der Bewunderung der Natur und sich vor ihr verneige. Wenn diese Gesinnungshaltung verloren gehe, werde die Jagd verkommen, meinte Hans Berger. Hubertus  sei ein zügelloser adliger Jäger gewesen, der erst durch die Erscheinung eines weißen Hirsches mit einem Kreuz zwischen den Geweihstangen zur Vernunft gebracht wurde. Vielleicht wäre diese Erscheinung bei dem einen oder anderen Jäger heute auch angebracht, damit dieser zum Umdenken angeregt würde. Bei der Jagd gehe es nicht nur um Abschuss und Beute, sondern um den Respekt vor der Schöpfung und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Tierwelt. „Freuen wir uns, dass wir in unserer Region noch einen einigermaßen intakten, artenreichen  Wildbestand vorfinden. Wir sollten dieses herrliche Fleckchen Erde pfleglich behandeln, damit unsere nachfolgenden Generationen auch etwas davon haben“.

Die anschließende Messe, wurde von Pfarrer Andreas Voglmeier gefeiert, der selbst Jäger ist. Die Messe wurde von der Musik der Jagdhornbläser feierlich begleitet. Auch Parrer Voglmeier hob in seiner Ansprache hervor, wie wichtig eine Jagd sei, die Respekt vor der Schöpfung habe und sorgfältig mit ihr umgehe.

Zum gemütlichen Teil im Gasthaus Altwirt wurden viele Ehrengäste, wie Helmut Fürle als Vertreter von Landrat Graber, sowie Matthias Kringer  vom Landratsamt, Dr. Daniel Müller, Forstbetriebsleiter im Berchtesgadener Land, Alfons Leitenbacher, Leiter des AELF Traunstein, Peter Friedrich vom Vogelschutzbund und Franz Schwab als Vorsitzender der Jagdgenossenschaften im Landkreis begrüßt. Auch seinen Vorgänger Hans Niederberger begrüßte Berger herzlich.

Die musikalische Umrahmung des Abends übernahmen die Salzwieser Tanzlmusi und die Saalachtaler Jagdhornbläser. Während der des Abends wurden auch die „Jägerbriefe“ an die neu ausgebildeten Jungjäger ausgehändigt.

Die Jägerinnen und Jäger der Kreisgruppe Berchtesgadener Land verbrachten noch einige gesellige Stunden bei" jagerischer" Musi und vielen Gesprächen.

Bilder finden Sie unter Galerie Veranstaltungen

Hegeschau 2017 in Teisendorf

Führungswechsel in der Kreisjägerschaft des Bayerischen Jagdverbandes

Ende der Ära Hans Niederberger – Hans Berger als neuer Vorsitzender gewählt

Der große Saal im Altwirt in Piding war bis auf den letzten Platz gefüllt. Über 100 Mitglieder der Kreisjägerschaft Berchtesgadener Land waren am vergangenen Donnerstag der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt, galt es doch, einen neuen Vorstand zu wählen.

Zunächst aber ergriff noch einmal Hans Niederberger als 1. Vorsitzender das Wort. Nach sechs Jahren als Vorsitzender der Kreisjägerschaft sei es für ihn Zeit, den Weg für eine neue Führung frei zu machen, meinte Hans Niederberger. Er gehe lieber in Rente, als in Rente geschickt zu werden. Angesichts der darauf folgenden Zusammenfassung der unzähligen Termine des Vorstandes im letzten Jahr ein für jeden nachvollziehbarer Grund. Neben vielen Sitzungen im Landratsamt und mit den Staatsforsten standen jagdkulturelle Veranstaltungen wie jene auf dem Stadtfest Teisendorf und auf der Messe „Hohe Jagd“ in Salzburg, der Jägerhoagascht und die Hubertusmesse in Weildorf auf dem Programm. Gerade diese Veranstaltungen zeigten die Bedeutung der Jägerschaft auch für unser kulturelles Leben im ländlichen Raum.

Immer wieder ging es auch um jagdpolitische Probleme. In Problemgebieten, so Niederberger, müsse noch gezielter im Sinne des Forstes gejagt werden. Er sprach sich allerdings deutlich gegen eine Jagd aus, die das Wild unnötig belastet und beunruhigt. Es gelte beispielsweise, die Sozialverbände beim Wild zu schützen. Daher sprach sich Niederberger gegen den Frühjahrsabschuss beim Gamswild aus und forderte die strikte Einhaltung der Jagdruhezeiten für Gams- und Rotwild. Allerdings sollten nicht nur Jäger die Jagd massvoll einsetzen - auch Freizeitnutzer des Waldes sollten auf die Bedeutung des Waldes als Lebensraum der Wildtiere hingewiesen werden. Hans Niederbergers Rede war in vielen Bereichen ein Plädoyer für eine gezielte, maßvolle Jagd und somit für den Tierschutz. Die Jäger bekundeten während der Rede immer wieder durch langen Applaus ihre klare Zustimmung.

Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstandes standen die Neuwahlen auf dem Programm. Der Pidinger Bürgermeister Hannes Holzner übernahm die Wahlleitung.

Als neuer erster Vorsitzender wurde Hans Berger vorgeschlagen, der bereits seit vielen Jahren als stellvertretender Vorsitzender für die Kreisgruppe arbeitet. Die Auszählung bereitete keine Schwierigkeiten, da die Kreisjägerschaft deutliche Geschlossenheit zeigte. Hans Berger wurde ohne Gegenstimmen zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

Ebenso deutlich fiel die Wahl der restlichen Vorstände aus. Werner Schmölzl und Max Neudecker sind die neuen stellvertretenden Vorsitzenden, Claudia Pfnür und Georg Rausch übernehmen den Posten als 1. und 2. Kassenwart, Eva Stowasser und Markus Leppertinger wurden zum 1. und 2. Schriftführer gewählt. Als neues Vorstandsamt wurde das Resort Öffentlichkeitsarbeit mit Dr. Christoph Werner besetzt.

Schöner als mit Ehrungen kann die Arbeit als Vorsitzender nicht beginnen und so übergab Hans Berger mit sichtlicher Freude die Ehrennadeln an viele langjährige Mitglieder der Bayrischen Jagdverbandes. Besonders erwähnt seien hier Rupert Enzinger, Hans Hasenknopf und Matthias Noppinger mit 50 Jahren Mitgliedschaft.

Neuer Vorstand2

Der neue und alte Vorsitzende: Hans Berger, Bgm Hannes Holzner, Hans Niederberger (v.l.n.r)

Weitere Bilder finden Sie in unserer Bildergallerie

Nachsuchengespanne

Seit diesem Jagdjahr 2016/17 haben wir 2 Nachsuchengespanne die zur Nachsuche angefordert werden können.

Nähere Informationen finden Sie unter der Rubrik JAGDWESEN NACHSUCHEN

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