Berchtesgadener Jägerschaft verständigt sich mit den örtlichen Polizeistellen

Berchtesgadener Land: Aus gegebenen Anlass fand vor einigen Tagen ein Gespräch zwischen den Polizeidienststellen und der Jägerschaft des Berchtesgadener Landes im Landratsamt statt. Der Vorsitzende der Kreisgruppe Berchtesgadener Land im Landesjagdverband Bayern, Hans Niederberger, begrüßte die Anwesenden und erläuterte noch den Anlass des Gespräches. Dies war der Polizeieinsatz bei einer legitimen Krähenjagd im Revier Ainring. Die anwesenden Polizeibeamten schilderten die Notwendigkeit ihres Vorgehens, da von vornherein die Situation nicht abgeschätzt werden konnte. Gerade in der momentanen Zeit ist die Bevölkerung sehr verunsichert und wendet sich dadurch oftmals an die Polizei.
Voller Verständnis von Seiten der Jägerschaft einigte man sich darauf, dass in Zukunft jegliche Gesellschaftsjagden, Treib- und Drückjagden, sowie das Anschießen von Jagdwaffen im Revier bei der zuständigen Polizeidienststelle im Vorfeld gemeldet wird. Dadurch kann man Polizeieinsätze, wie dies in Ainring der Fall war, verhindern.
Hans Niederberger bedankte sich bei den Anwesenden für diesen Gesprächstermin und die zurückliegende Zusammenarbeit.
Die Jägerschaft im Berchtesgadener Land erfüllt durch ihre Jagdausübung einen gesetzlichen Auftrag und ist stets bemüht, den Anforderungen der Bevölkerung gerecht zu werden!