Aktuelles von der Kreisgruppe Berchtesgadener Land

Schießaufsichtenlehrgang für Jäger und Sportschützen

Berchtesgadener Land: Aufgrund starken Interesses wird Kreisgruppe BGL im Landesjagdverband Bayern in Zusammenarbeit mit der BJV Landesjagdschule am 30.10.2016 erneut ein Schießaufsichtenlehrgang abhalten. Dankenswerterweise konnte Herr Ing. Stiefel als Referent und Lehrgangsleiter gewonnen werden. Alle Jagdscheininhaberinnen und Jagdscheininhaber der Kreisgruppe, sind eingeladen, am Lehrgang teilzunehmen, ebenso eingeladen sind alle Jägerinnen und Jäger in Ausbildung, sowie alle Sportschützen.
Der Schießaufsichtenlehrgang ist von wichtiger Bedeutung, denn ein organisiertes Schießen auf einen Schießstand setzt eine befugte Aufsichtsperson voraus. Der Lehrgang soll zeigen, wie die rechtlichen Vorgaben optimal umgesetzt werden. Grundlage ist das Waffengesetz (WaffG) vom 17.07.2009 und die Allgemeine Waffengesetzverordnung (AwaffV) vom 17.07.2009.
Alle Jäger wissen wie wichtig das Jagdpraktische Übungsschießen für eine waidgerechte und sichere Jagdausübung ist. Jagdscheininhaber erhalten am Ende des Lehrganges das Ausweisdokument. Jäger in Ausbildung und Sportschützen erhalten eine Teilnahmebescheinigung, die dann beim jeweiligen Verband eingereicht werden kann.
Lehrgangsort ist der Gasthof Rudholzer in Dorfen bei Laufen. Der Kurs beginnt am um 9.00 Uhr endet ca. gegen 16.00 Uhr.
Die Kursgebühr beträgt € 15,00 und kann bei Nichtteilnahme nicht zurückerstatten werden und muss bis zum 01.10.2016 auf das Konto der Kreiskruppe BGL unter dem Stichwort „Schießaufsichtenlehrgang“ und Name des Teilnehmers eingezahlt werden.
Wer die gelbe Aufsichtskarte erlangt hat, ist befugt, seine Jagdwaffen z. B auf einem Büchsenmachstand ohne zusätzliche Aufsicht allein anzuschießen, dies natürlich nur in Verbindung mit einem gültigen Jagdschein.

Die Anmeldungsmodalitäten:

- Jagdscheininhaber: Formlos mit Kopie des Jagdscheins, Geburtsdatum und Telefonnummer an

- Jäger in Ausbildung (noch ohne Jagdschein): Formlos mit Adresse und Geburtsdatum sowie Telefonnummer an

- Sportschützen: Formlos mit Kopie des Schützenausweises und Telefonnummer an

Dr. Markus Turba, Brunnerfeld 21, 83416 Saaldorf

Bankverbindung: BJV Kreisgruppe BGL, Sparkasse Berchtesgader Land

IBAN: DE75 7105 0000 0000 3511 06 BIC: BYLADEM1BGL

Wald mit Wild

Abschussquoten und Bestand zentrale Themen bei der Hegeschau

Einen Überblick über die Jagd im Berchtesgadener Land verschaffen konnte sich die Öffentlichkeit bei der jährlichen Jagd- und Hegeschau der Kreisgruppe des Bayerischen Jagdverbandes im Wenger Hof. Dort waren an die 1700 Wildtrophäen aus den fünf Hegegemeinschaften im Landkreis ausgestellt. Nachmittags tauschten sich Verband, Behörden und Politik fachlich vor dem vollen Saal aus. Außerdem ehrte der BJV mehrere Jagdvorsteher und Jäger.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Kreisgruppe, Hans Niederberger bezeichnete die Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber in ihrem Grußwort die Jagd als gesellschaftspolitisch, ökologisch und landeskulturell von großer Bedeutung. Die Jäger würden seit Jahrzehnten wertvolle Beiträge zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten. Ihr ehrenamtliches Engagement im Dienste von Natur und Umwelt ist unverzichtbar.
Thomas Schreder, der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Jagdverbandes, kam auf das Vegetationsgutachten zu sprechen, das leiser landläufig als „Verbissgutachten“ bezeichnet werde. Er kritisierte dass es oft als Totschlagargument für Abschusspläne verwendet werde und es nicht genügend aussagekräftig sei. „Unseren bayerischen Wäldern geht es gut. Aber solange Schalenwild draußen ist, wird es Pflanzen fressen. Null Prozent Verbiss werden wir nie bekommen“. Außerdem appellierte er, dass der BJV sich dafür einsetzen müsse, dass Wildtiere nicht als Schädlinge betrachtet würden. Die Akzeptanz für das Wild müsse hochgehalten werden. Hans Niederberger fügte hinzu, dass Jagd ein wichtiges Kulturgut sei, sie liefere gesunde Nahrungsmittel, Jäger seien die Anwälte für das Wild und er sprach die Pflege von jagdlichen Brauchtum und Traditionen an.
Der Berchtesgadener Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller schilderte, dass bei 265 Stück geschossenem Rotwild der Abschussplan mit 77,7 Prozent erfüllt worden sei. Er sprach sich, wie andere Redner an diesem Nachmittag auch für eine bessre Geschlechterverteilung des Rotwildes aus. Das Gamswild bezeichnete er als eine wertvolle, heimische Wildart. Die Geschlechterverteilung beim Gamswild stelle sich noch ungünstiger dar als beim Rotwild. Eine Verbesserung in diesem Bereich, ebenso wie bei der Altersstruktur sei anzustreben. Auch er betonte, wie wichtig es sei, sich zu distanzieren vom Begriff „Schädling“ beim Wild. „Es handelt sich um Kreaturen, denen wir moralisch verpflichtet sind. Und wir stellen mit der Jagd ein hochwertiges Lebensmittel“.
Han-Heinrich Lechler vom Amt für Landwirtschaft und Forsten in Traunstein stellte auf Wunsch der Kreisgruppe das Forstliche Gutachten 2015 vor. Er erklärte, dass es vom Amt für Landwirtschaft und Forsten für die Untere Jagdbehörde erstellt werde, um einen Eindruck über den Vegetationszustand des Waldes als Grundlage für den Abschussplan zu verschaffen. Es fuße einerseits auf statistischer Auswertung und andererseits auf Aussagen der Revierleiter vor Ort.
Einen sehr gründlichen Bericht mit mehreren Appellen an die Jäger trug der Hochwildjagdberater Andreas Soyter vor. Er sagte, dass die Dachsschäden im inneren Landkreis „ausufern“ würden. „Da müssen wir als Jäger unsere Hausaufgaben machen.“ Er ging auf die Voraussetzungen für Schusszeitverlängerungen und die Problematik für  das Wild ein. „Es geht nicht um hohe Abschusszahlen, es geht um die Verjüngung des Waldes“, betonte Soyter. Deshalb halte er auch Nachtjagd bei Rotwild nicht für sinnvoll.
Weiter sprach Soyter das Rotwildmanagement an, das die bereits angesprochene Verbesserung des Geschlechterverhältnisses zum Ziel hat. Vergangenes Jahr hätten zehn Sitzungen zwischen Jägern, Staatsforsten und der Unteren Jagdbehörde stattgefunden. Auch sprach Soyter den Schwund von 17 Hirschen an und appellierte an die Hegegemeinschaften, sich „im guten anständigen Miteinander gegenseitig ein wenig auf die Finger zu schauen“.
Niederwildjagdberater Erich Tropp berichtete, dass die Abschusserfüllung in seinem Bereich zwischen 80 bis 109 Prozent schwanke. Das Rehwild befinde sich allgemein in einem guten Zustand. Schwarzwild unterliege keinen Abschussplänen. Vergangenes Jahr seien sieben Keiler im mittleren Landkreis geschossen worden. Tropp betonte: „Wir haben noch keine Probleme mit Schwarzwild“. Außerdem berichtete er, dass 113 Feldhasen und am Abtsee 43 Kormorane geschossen worden seien.

Ehrungen:
Weil sie sich über viele Jahre für Wald und Wild eingesetzt haben, durften folgende Jagdvorstände die Auszeichnung Naturerbe Bayern aus den Händen des Kreisvorsitzenden Hans Niederberger entgegennehmen: Sebastian Leitner, Josef Springl, Heinrich Stanggassinger, Leonhard Angerer und Johann Hager.
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Das Bronzene Ehrenabzeichen des BJV-Kreisverbandes verlieh der Bezirksvorsitzende Thomas Schreder an Georg Rausch und das Silberne Ehrenabzeichen an Gustl Renoth-Hirt und Kreisvorsitzenden Hans Niederberger
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Berchtesgadener Jäger auf der „Hohen Jagd“

Zum ersten Mal beteiligen sich die Jäger des Berchtesgadener Landes auf der Jagdmesse in Salzburg

Berchtesgadener Land: Die Kreisgruppe Berchtesgadener Land im Landesjagdverband Bayern beteiligt sich zum ersten Mal an der Messe „Hohe Jagd“ in Salzburg.
Zusammen mit dem Bayerischen Jagdverband wurden zwei Informationsstände mit viel Anschauungs- bzw. Informationsmaterial aufgebaut. Viele Besucher nahmen das Angebot der Bayerischen Jäger an und informierten sich über Jagd, Wild und Wald in Bayern.
In zahlreichen Gesprächen wurden Meinungen und Erfahrungen um das Jagdwesen ausgetauscht. Der Vorsitzende des Regierungsbezirkes Oberbayern im Landesjagdverband Bayern, Thomas Schreder bedankte sich bei den Berchtesgadener Jägern für ihr Engagement und stellte die Wichtigkeit derartiger Auftritte heraus.
Der Vorsitzende der Kreisgruppe Berchtesgadener Land, Hans Niederberger, erwähnte besonders die großzügige Unterstützung der Brauerei Wieninger.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass solch eine Veranstaltung für das Jagdwesen in der Region von großer Bedeutung sei und stellten eine Teilnahme im nächsten Jahr in Aussicht!

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Bildunterschrift von links nach rechts: Thomas Schreder (Bezirksvorsitzender BJV Obb.), Hans Niederberger (1. Vorsitzender Kreisgruppe BGL) Max Poschner, Heiko Hornung (Chefredakteur der Zeitschrift „Wild und Hund“), Hans Berger und Gustav Renoth-Hirt (beide stellv. Vorsitzende der Kreisgruppe BGL)

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Fuchswochen beim Niederwildhegering der Berchtesgadener Täler

Berchtesgaden. Die Niederwildhegeringgemeinschaft der Berchtesgadener Täler hat am 01.01.2016 alle Mitglieder des Hegerings zu den 1. Fuchswochen eingeladen. Die Bejagung von Fuchs, Marder und Iltis sollte im Rahmen der Fuchswochen bis 30.01.2016 verstärkt in den Revieren durchgeführt werden. Auch revierlose Jäger wurden in die Fuchswochen mit einbezogen.

Die Streckenlegung und das Verblasen der Strecke fand am Sonntag, den 31.01.2016 unter Teilnahme vieler Revierinhaber und Jäger im Gasthaus Kugelmühle in der Gemeinde Marktschellenberg statt. Sinn der Fuchswochen war es, die zur Zeit grassierenden Fuchskrankheiten , wie Fuchsräude und Fuchsbandwurm einzudämmen, die Freude an der Jagd auf Raubwild wieder zu entdecken bzw. zu fördern, den Schutz unserer nur noch wenig vorhandenen Bodenbrüter, wie Rauhfußhühner auszubauen und den Gedankenaustausch und die Geselligkeit im Rahmen des Hegerings zu fördern.

Die Fuchswochen sollten darüber hinaus nicht als Wettbewerb gesehen werden, sondern vielmehr sollte sichtbar gemacht werden, dass unser Raubwild bejagt und nicht bekämpft wird. Ferner sollte auch gezeigt werden, dass wir nicht als Trophäenjäger sondern als Heger in der Gesellschaft anerkannt werden.

Von den Jägern wurden insgesamt 12 Füchse, 4 Marder und 1 Ilits zur Strecke gelegt, wobei allein aus dem Revier Scheffau durch Hubert Meier, einem passionierten Fuchsjäger 6 Füchse angeliefert wurden. Die Strecke wurde von den Bad Reichenhallern Jagdhornbläsern mit den Signalen „Fuchs tot“, „Halali“ und „Jagd vorbei“ verblasen. Der Niederwildhegeringleiter Hans-Peter Koch und sein Stellvertreter Martin Aschauer aus Marktschellenberg überreichten den Erlegern die Brüche und bedankten sich bei allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung. Anschließend traf man sich im Gasthaus zur Kugelmühle zu einem gemütlichen Beisammensein und zum Austausch so mancher interessanter Jagdgeschichten. Die Vorstandschaft der Kreisgruppe war ebenfalls anwesend und gratulierte mit Waidmannsheil zu den Fuchswochen in der Niederwildhegegemeinschaft der Berchtesgadener Täler.

Fuchswochen

Eindrucksvolle Hubertusfeier in St. Bartholomä

Die Jägerschaft des Berchtesgadener Landes feiert ihren Schutzpatron in St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land:

Bei eindrucksvoller Abendstimmung fuhren zwei Schiffe mit Jägerinnen und Jägern und Freunden der Jagd über den Königssee zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä um dort ihrem Schutzpatron, dem heiligen Hubertus zu danken. Während der Fahrt über den See erklärten Angestellte der Schifffahrt Wissenswertes über den Königssee und bezauberten die Fahrgäste mit dem berühmten Echo vom Königssee. Nach dem Eintreffen der beiden Schiffe wurden die Gäste von den Reichenhallern Jagdhornbläsern unter der Leitung von Hornmeister Rudi Atzenberger feierlich empfangen. Der Vorsitzende der Kreisgruppe Berchtesgadener Land im Landesjagdverband Hans Niederberger, begrüßte die Anwesenden an der Strecke des heimischen Wildes. Die Berufsjäger vom Nationalpark Anderl Soyter und Ernst Schellmoser hatten die Strecke sehr eindrucksvoll vorbereitet. Der Höhepunkt vor dem Verblasen der Strecke war das Anliefern eines Gamsbocks über den See, mittels eines historischen Landauers , der von Fackeln beleuchtet war. Organisiert und begleitet von Michael Brandner, dem Vertreter der Königsseeschifffahrt, der nun auch die Gäste willkommen hieß und seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass diese traditionelle Veranstaltung in St. Bartholomä stattfand. So wie auch in den letzen Jahren ermahnte Hans Niederberger alle Verantwortlichen mit den heimischen Wildtieren behutsam umzugehen. Hirsch, Gams und Reh gehören zu unserer Kulturlandschaft und haben auch eine Daseinsberechtigung. Der Mensch hat nicht das Recht Lebewesen, sei es Pflanzen oder Tiere zu klassifizieren. Der erste Vorsitzende ging auf jede Wildart ein und bat die Bläser um das dazugehörige Signal. Nach dem Verblasen der Strecke zogen die Anwesenden mit Herrn Kaplan Wiesheu zum gemeinsamen Gottesdienst in die Wallfahrtskirche ein. Kaplan Wiesheu und die Reichenhaller Bläser gestalteten eine unvergessliche Hubertusmesse. Die kleine Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Nach dem Gottesdienst fand die Feier ihren weiteren Verlauf im angrenzenden Gasthaus. Die Gäste wurden dort bereits bei festlich gedeckten Tischen von der „Priesbergmusi“ mit frischen alpenländischen Klängen begrüßt. Nach einer kurzen Begrüßung der Ehrengäste übergab Hans Niederberger das Wort dem Hausherrn 1. Bürgermeister der Gemeinde Schönau Franz Rasp das Wort. Bürgermeister Rasp drückte seien Freude darüber aus, dass die Hubertusfeier in seiner Gemeinde stattfindet. Weiterhin führte er aus, dass Wald und Wild, Jagd und Natur ein wichtiger Bestandteil dieser Region seien. Sein großes Anliegen ist, dass diese Tradition weiterhin bewahrt bleibt. Als stellvertretender Landrat und Jäger richtete Rudi Schaup ein Grußwort an die Veranstaltung. Auch ihm erscheint es von großer Bedeutung, dass Wald und Wild in Einklang gebracht wird. Er gratulierte den Verantwortlichen der Kreisgruppe zur gelungenen Veranstaltung und wünschte ihnen weiterhin alles Gute. Der Bezirksvorsitzende des Landesjagdverbandes Bayern, Thomas Schreder bedankte sich ganz herzlich für die Einladung und lobte die Verdienste von Hans Niederberger und Hans Berger. Beide sind zwar in der Sache kritisch, stets aber konstruktiv, vorausschauend und loyal. Nach einem hervorragenden 3-Gänge-Menü, zahlreichen Musikeinlagen, vielen Gesprächen legten beide Schiffe gegen 22.30 Uhr in Bartholomä wieder ab und brachten die beeindruckten Gäste wieder zur Seelände zurück. Diese außergewöhnliche Hubertusfeier wird für viele Besucher noch lange in Erinnerung bleiben.
Bericht: Hans Berger Foto: Hans Niederberger beim Verblasen der Strecke mit Michael Brandner

Hubertusfeier2015

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Berchtesgadener Jägerschaft verständigt sich mit den örtlichen Polizeistellen

Berchtesgadener Land: Aus gegebenen Anlass fand vor einigen Tagen ein Gespräch zwischen den Polizeidienststellen und der Jägerschaft des Berchtesgadener Landes im Landratsamt statt. Der Vorsitzende der Kreisgruppe Berchtesgadener Land im Landesjagdverband Bayern, Hans Niederberger, begrüßte die Anwesenden und erläuterte noch den Anlass des Gespräches. Dies war der Polizeieinsatz bei einer legitimen Krähenjagd im Revier Ainring. Die anwesenden Polizeibeamten schilderten die Notwendigkeit ihres Vorgehens, da von vornherein die Situation nicht abgeschätzt werden konnte. Gerade in der momentanen Zeit ist die Bevölkerung sehr verunsichert und wendet sich dadurch oftmals an die Polizei.
Voller Verständnis von Seiten der Jägerschaft einigte man sich darauf, dass in Zukunft jegliche Gesellschaftsjagden, Treib- und Drückjagden, sowie das Anschießen von Jagdwaffen im Revier bei der zuständigen Polizeidienststelle im Vorfeld gemeldet wird. Dadurch kann man Polizeieinsätze, wie dies in Ainring der Fall war, verhindern.
Hans Niederberger bedankte sich bei den Anwesenden für diesen Gesprächstermin und die zurückliegende Zusammenarbeit.
Die Jägerschaft im Berchtesgadener Land erfüllt durch ihre Jagdausübung einen gesetzlichen Auftrag und ist stets bemüht, den Anforderungen der Bevölkerung gerecht zu werden!

Berchtesgadener Jägerschaft beteiligt sich am Moorfest im Schönramer Filz

Bayerische Staatsforsten und ANL eröffnen neuen Moorlehrpfad

Schönram: Kürzlich fand in Zusammenarbeit der Bayerischen Staatsforsten und der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege die Eröffnung und Einweihung des neuen Moorlehrpfades im Schönramer Filz statt.

Zu diesem Anlass wurde ein „Moorfest“ gefeiert, an dem verschiedene Verbände mit Infoständen teilnahmen.

Die Kreisgruppe Berchtesgadener Land im Landesjagdverband Bayern hatte einen Stand mit dem Motto „Wild im Wald“ aufgebaut. Viele Besucher, vor allem Kinder nahmen die Gelegenheit war, die heimischen Wildtiere als Präparate anzuschauen.

Am Stand der Jägerschaft war über den ganzen Tag großes Interesse. Es wurden viele Gespräche über die Problematik, Wald und Wild geführt. Man war sich in den meisten Fällen einig, dass der Mensch und die Kulturlandschaft das eigentliche Problem sind. Für unsere Wildtiere wird der Lebensraum immer kleiner und das führt zu Stressfaktoren bei den verschiedenen Interessengruppen.

Innerhalb der Jägerschaft war man sich nach der gelungenen Veranstaltung einig, dass derartige Auftritte wichtig sind und viele Konfliktpunkte entschärfen können.

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Fotos: Hannes Höfer